Für ein effektiveres und sicheres Training der Pferde und Reiter bauten wir uns 1990 eine Trainingsmanege mit 12m Durchmesser in Eigenleistung aus einer alten Scheune. Nach einigen Jahren intensiven Trainings ergaben sich verschiedene Gelegenheiten unser Können in dieser Halle zu präsentieren. Daraus wurde 1999 die erste Hallenshow.
Die dazu zahlreich angereisten Gäste aus dem In- und Ausland, die über hippologisches, zirzensisches und ethnologisches Fachwissen verfügen, bescheinigten uns ein sehenswertes Niveau und ermutigten uns, dieses Projekt weiter zu entwickeln.
Zum 25jährigen Jubiläum der Truppe im Oktober 2001 entstand ein neues Programm „Indian Dreams“, das in mehreren Aspekten eine Weiterentwicklung darstellte. Als Bühnenhintergrund wurde eine Landschaft geschaffen, in die sich die „Ausschnitte aus dem Leben der Prärieindianer“ naturnah einfügen lassen. Es wurden neue Darbietungen entwickelt und damit das Programm erweitert. Durch den Einbau und die Veränderung einiger technischer Elemente konnte die künstlerische Wirkung der Darbietungen erhöht werden.
Die überwältigende Begeisterung der Zuschauer und die Anerkennung der Fachleute wurde durch folgendes Zitat treffend ausgedrückt „Zwei Stunden lang wird in sonst kaum anzutreffender Harmonie zwischen Mensch und Pferd eine Partnerleistung dargeboten, die weit über circensische Möglichkeiten hinausgeht".
Angeregt durch das große Interesse unserer geladenen Gäste entstand unter dem Titel „Indian Horses" ein überarbeitetes Programm, welches im Frühjahr und Oktober 2002 sowie im Frühjahr 2003 einem breiten Publikum vorgeführt wurde.
In diesem zweistündigen Programm wurden Alltags- und Ausnahmeereignisse aus dem faszinierenden Leben der Prärieindianer, deren enge Partnerschaftsbeziehung zum Pferd neben den lebensnotwendigen auch die spirituellen Bereiche umfasste, szenisch dargestellt mit den Elementen der Theaterkunst verbunden, die das Programm zu einem unvergleichbaren Erlebnis werden ließen.
Zum 30jährigen Bestehen 2006 sollte ein neues Programm entwickelt werden, welches einen „roten Faden“ hatte. Das im Frühjahr 2005 und 2006 erfolgreich aufgeführte spezielle Kinderprogramm unter dem Titel „Ein Tag im Leben der Prärieindianerkinder“ stellte eine Vorstufe dazu dar. Darin zeigen Kinder verschiedenen Alters, was die Prärieindianerkinder in ihrem Alltag erlernt haben.
Im Herbst 2006 wurde dann das Jubiläumsprogramm „30 Jahre Ompah“ erfolgreich aufgeführt und dann im Frühjahr 2007 noch einmal gezeigt. Ab 2008 gab es in jedem Frühjahr ein Indianerprogramm mit einem neuen roten Faden.
Die Pferde sind natürlich die Hauptakteure im Pferdetheater. Daneben werden immer Tauben und Kaninchen in das Geschehen einbezogen. Außerdem konnten die Zuschauer schon lautstarke Puten, reitende Ziegen und 2009 sogar ein Schwein im Programm bewundern.
Mit dem mystischen Programm zu Halloween 2009 gab es den ersten „Kostümwechsel“ im Pferdetheater der OMPAH’s in Vorbereitung auf ein Programm im Zeitalter der Kelten. Im Herbst 2010 wurde ein einstündiges mystisches Programm mit einem roten Faden gezeigt.