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16.09.2017 (Samstag)

Hengstparade Neustadt/ Dosse

16.09.2017 - 23.09.2017

Erstmalig sind die Trickreiter  der Ompahs auf der Hengstparade in Neustadt/ Dosse zu Gast ...

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Historie - 40 Jahre Kunstreitertruppe Ompah

Jonny (1976)

1976 wurde der „Jugendklub für Indianistik Cottbus“ nach längerer Vorbereitungszeit gegründet. Schon bald erfolgte aber eine Aufsplittung in die „Pferdesippe“, aus der sich die jetzige Kunstreitertruppe entwickelte und den „Theorie- und Handarbeitszirkel“ unter der Leitung von Herrn und Frau Turski. Zu Pfingsten erfolgten die ersten Auftritte der „Pferdesippe“, die unter der Leitung von Dr. Bernd Otto stand, in Goyatz und Jessern mit den Pferden „Jonny“ und „Schwarze“. „Jonny“  war ein Hengst aus dem Tierpark Cottbus und „Schwarze“ eine ziemlich alte Stute aus dem Zirkus „Hein“. Die Anreise erfolgte auf dem Pferderücken, lediglich die Ausrüstung wurde mit dem Auto transportiert. Trotz aller Widrigkeiten gab es eine große Zuschauerresonanz und damit war der Grundstein für die weitere Arbeit der Truppe gelegt. Am Ende dieses Jahres erfolgte die Anerkennung als Volkskunstkollektiv „Indianische Reiterei“.

Vierfuß (1977)

1977 gelang es  mit „Vierfuß“ (geb. 1975 im Zirkus Hein) das erste Mal ein Pferd auf Kommando hinzulegen.
Mit diesem Pferd, welches über eine sehr lange Zeit bei uns aktiv war, konnte später auch die Rückenlage eintrainiert werden. Das war die Grundlage für die Pferdedressuren die fast jedes Showpferd bei uns in seiner Ausbildung durchläuft.

Ihre Fernsehpremiere erleben die Ompah’s 1978 in der Sendung „Telethek Die Bunte“ des DDR Kinderfernsehens.

Dean Reed und Dr. Bernd Otto (1979)

1979 wechselte das Volkskunstkollektiv in die Trägerschaft des Kulturbundes der DDR. Dean Reed war zu Gast und im Herbst bekam die Truppe den Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ verliehen. Durch den ehemaligen Turner Rolf Dittrich wurde das Programm mit Salti vom stehenden und galoppierenden Pferd belebt.

Im Bestreben „bunte“ Indianerpferde zu zeigen, wurden ständig neue Pferde getestet und integriert. Leider waren diese Pferde meist unter 1,50 m Stockmaß, da es in der DDR nur einfarbige Warmblüter und Vollblüter gab und diese „bunten“ Pferde nur durch Einkreuzen mit gescheckten Kleinpferden gezüchtet werden konnten. Durch die Bekanntschaft mit Artisten vom Zirkus Hein kamen Mitglieder der Truppe 1980 erstmals mit dem Tricklasso in Berührung.

Billy (1981)

Beim zweiten Fernsehauftritt 1981 in „Ein Haus voll Musik“ traten die Indianer und die Pferde erstmals in der Stadthalle Cottbus auf. Büffel „Billy“ wurde mit der Flasche aufgezogen. Leider erwies sich die Dressur trotz einiger gelungener Ritte als zu gefährlich.

Die Präsentation beim Solidaritätsbasar der Journalisten, wie z.B. 1982 auf dem Berliner Alexanderplatz gehörte zu den Verpflichtungen der Ompah’s. Neu im Programm waren verschiedene Salti über ein oder zwei Pferde, was später sogar über fünf nebeneinanderstehende Pferde gezeigt wurde.
Um höhere Schwierigkeitsgrade mit größerer Sicherheit beim Trickreiten zu erzielen, wurde das Training der Nachwuchsreiter am Pferd systematischer durchgeführt.

Ab 1983 gehörte außerdem einmal wöchentlich ein Akrobatiktraining in der Turnhalle zum Trainingsprogramm.

Dr. Bernd Otto als Budjonnyreiter (1985)

Von 1984 bis 1990 reiste die Truppe jedes Jahr mindestens eine Woche in den Berliner Plänterwald. Dort fand jeden Tag ein einstündiger Auftritt statt und gleichzeitig wurde intensiv trainiert. Gereist sind wir in dieser Zeit mit einem Viehtransporter des Fleischkombinats Cottbus und einem riesigen Wohnwagen mit Requisitenabteil. Die Pferde wurden in einem Stallzelt untergebracht, das wir noch heute benutzen.

Ab 1985 waren Auftritte in verschiedenen Stadthallen oder Kulturhäusern in der Winterzeit an der Tagesordnung. Dazu wurden für jedes Pferd spezielle Hufschuhe selbst angefertigt. Die Pferde sind Fahrstuhl gefahren und Treppen hoch- und runtergelaufen. In der Stadthalle Cottbus wurden bei einer Wild-West-Produktion  u.a. mit Gojko Mitic, Sprünge über fünf Pferde sowie „Das verzauberte Pferd“ mit der selten gezeigten Rückenlage aufgeführt. Außerdem fand der erste und bis jetzt einzige Auftritt als Budjonnyreiter auf der Aschenbahn im Cottbuser Lokstadion statt.

Ein Höhepunkt in der Ausbildung von Dr. Otto war die Hospitation bei der Turmalan Nuksarow Reitertruppe 1986 in Moskau. Bei diesen Preisträgern vom Zirkusfestival in Monte Carlo 1984 wurden die modernen Aspekte bei der Ausbildung von akrobatischen Reitern erlernt.

Das Jahr 1987 stand im Zeichen der 750- Jahrfeier Berlins. Die Ompah’s waren an vielen Wochenenden, wie z.B. beim großen Festumzug oder beim „Tag des Pferdes“ auf der Trabrennbahn Karlshorst mit dabei.

Kulturpalast Dresden (1988)

Beim Pioniertreffen in Karl-Marx-Stadt 1988 wurde in einem Stadion auf einem riesigen Teppich geritten und voltigiert.

1989 fand das letzte Mal der traditionelle Saisonauftakt beim Umzug am 1. Mai statt.
Beim Gauklerfest am 7. Oktober in Karl-Marx-Stadt sollten Räuber Hotzenplotz, der Narr und das Schwein „Otto“ auftreten. Dazu kam es dann aber nicht.

Salto über 5 Pferde (1991)

Zufällig in der Zeit der politischen Wende begann auch ein neuer Abschnitt in der Geschichte der OMPAH’s. Mit Hilfe vieler fleißiger Helfer und aus eigenen Mitteln wurde 1990 der Umbau einer alten Scheune zur Trainingshalle mit 12m Manege realisiert. Das war ein wesentlicher Schritt für die Weiterentwicklung der Truppe. Die Ausbildung der Reiter und Pferde konnte jetzt wetterunabhängig, effektiver und sicherer durchgeführt werden.
Daneben war die Truppe natürlich weiterhin bei open air Shows unterwegs.

1991 setzte auch bei den Ompah’s ein „neues Denken“ ein. Es gab keinen Trägerbetrieb mehr der unterstützend zur Seite stand. Reisen wie z.B. zum Deutsch-Amerikanischen Volksfest nach Berlin-Dahlem mussten mit dem eigenen PKW erfolgen. Bei einer eigenen Veranstaltung zu Himmelfahrt auf dem Skadower Trainingsgelände zahlten wir eine Menge Lehrgeld.

1992 durften die Ompah’s ihr Können auch auf großen Pferdesportveranstaltungen im Westen Deutschlands zeigen, wie z.B. dem Rodeo USA oder der Americana in Augsburg.

Joey (1993)

Inzwischen war die Truppe mit zwei Zwei-Pferde-Anhängern ausgerüstet und damit 1993 bis nach Friedrichshafen am Bodensee unterwegs.
Ein neues Kapitel bei den Pferden begann. Endlich konnten wir mit „echten“ Indianerpferden arbeiten. Der Appaloosa- Hengst „Hez A Joker” und die Appaloosa- Stute “Truly” wurden aus Kanada eingeflogen und in Amsterdam abgeholt. Sie bildeten die Grundlage für die neuen Showpferde der Ompah’s.

Die Wege wurden nun immer länger: 1994 reiste die Truppe nach Obersoultzbach in Frankreich zur Show bei einem Freizeitreiterfestival.

Das einwöchige Trainingslager mit täglicher Show im FEZ Berlin (1992 und 1994-97) gehörte zu den Höhepunkten der Kinder und Jugendlichen.

Cottbus, Lausitzer Hof (heute Spreegalerie, 1995)

In der Schweiz fand 1995 ein indianisches Ferienlager statt, bei dem Mitglieder der OMPAH’s andere Kinder mit  verschiedenen Aktivitäten der OMPAH’s vertraut machten. Bei der anschließenden Show beim Freizeitreiterfestival wurde dieses Können gezeigt.
Aber auch im heimischen Cottbus blieb die Präsenz beispielsweise mit einem Auftritt in der Einkaufspassage „Lausitzer Hof“.

1996 wurde an der BEA, einer Landwirtschaftsausstellung in der Schweiz, wieder etwas Neues erfolgreich ausprobiert. Neben zwei Showteilen demonstrierten zwei Mitglieder der Truppe unter dem fachkundigen Kommentar von Dr. Bernd Otto das Training der Pferde und Showreiter.
Im August wurde das 20jährige Bestehen gefeiert, im Dezember zeigten wir auf einem Schlittenhunderennen selbst bei 0°C und Schnee Ausschnitte aus dem Showprogramm.

1997 konnte unser Appaloosahengst „Joey“ seine Ruhe und Ausgeglichenheit zeigen: Im Studio in Köln bei Ilona Christen ging es bei „Wild West in Deutschland“ heiß her.
Neben den Auftritten wurden die Bedingungen für Pferde und Akteure auf dem Trainingsgelände in Skadow ständig verbessert. Ein alter Garagen- und Stallkomplex wurde zu schönen und geräumigen Ställen umgebaut.

Grit und Jens Füller in Calgary (1998)

1998 führte die Reise für zwei Mitglieder der Ompah’s bis nach Übersee. Grit Otto und Jens Füller traten mit zwei fremden Appaloosa in der „Light Horse Show“ auf der Calgary Stampede in Kanada mit Lassokunsttsücken, Reitertricks und Indianerwaffen auf. Die Pferde wurden innerhalb von 6 Tagen ausgesucht und auf die Show vorbereitet. Die Ausrüstungsgegenstände mussten teilweise vor Ort hergestellt werden, da das Fluggepäck begrenzt war. Auf unserem Trainingsgelände fand zum ersten Mal das „Indian Summer Camp“ ein Ferienlager für den Ompah- Nachwuchs und andere Kinder statt, welches seit dem jedes Jahr großes Interesse findet.

Sonntagsschule im Skadower Equidrom (1999)

1999 begann die Idee vom Pferdetheater zu reifen. Mit der „Sonntagsschule“ wurden die Möglichkeiten für Darbietungen in der Manege ausprobiert und dann in der ersten Hallenshow vor geladenen Gästen gezeigt. Von da an gab es ständig Umbauten, um die technischen Vorraussetzungen für ein Pferdetheater zu schaffen.
Beim „Marzahner Frühling“ (1998-2002, 2004) schlugen wir unser Tipi und Zeltlager in einer Berliner Plattenbausiedlung auf.

Auf der Hippologica in Berlin (2002)

Im Jahr 2000 fand ein größerer personeller Wandel der Auftrittstruppe statt. Mehrere Nachwuchsartisten und der erste Appaloosa aus eigener Nachzucht wurden erfolgreich integriert. Mitglieder der Truppe reisten zweimal  innerhalb von zwei Wochen bis nach Frankreich (Lampertsloch und Obersoultzbach).

Zum 1. Mai 2001 führten wir das erste Mal einen „Tag der offenen Tür“ auf dem Trainingsgelände in Skadow durch, um uns wieder verstärkt dem Cottbuser Publikum zu präsentieren und dem Nachwuchs eine Chance zu geben, die Trainingsergebnisse zu zeigen. Zum 10jährigen Bestehen der Karl-May-Festspiele in Radebeul  wurde zusammen mit der Apache- Live- Show und einigen Südstaatlern die „Schlacht am Little Big Horn“ gespielt.
Das 25jährige Bestehen der Truppe feierten wir mit der Uraufführung des Pferdetheaters „Indian Horses“. Diese Show wurde aufgrund der Begeisterung der Zuschauer und der Vereinsmitglieder im Frühjahr und Herbst 2002 sowie im Frühjahr 2003 wieder gezeigt.

Kanadische Indianer zu Besuch in Skadow (2003)

2002 waren u.a. die Teilnahme an den „Markkleeberger Fuhrmannstagen“ auf dem Agra- Gelände in Leipzig und an der „Hippologica“, einer Pferdemesse in Berlin die Höhepunkte.

Zur Pferdetheaterstaffel im Frühjahr 2003 bekamen wir Besuch von kanadischen Indianern, die im Rahmen der Folklorelawine in Cottbus weilten.
Im Sommer waren wir zu Gast in Polen, bei der Firmenfeier eines weltweit agierenden Unternehmens der Computerbranche.

Reitende Ziege während der Kindervorstellung (2005)

2004 war ein „normales“ Jahr mit Freiluftshows von Mai bis September, viel Training und Erhaltungsarbeit. Im April gab es planmäßig Nachwuchs bei den Pferden.

2005 fand die 1. Buffalo Stampede  im Bisonpark Krügersdorf bei Beeskow statt. Die Ompah’s zeigten mit Unterstützung anderer Reiter live das Treiben der Bisons zu Pferd. Das war für Pferde und Reiter eine neue und aufregende Erfahrung.
Um den jungen Nachwuchsartisten Auftrittsmöglichkeiten zu bieten, wurde ein Kinderprogramm unter dem Motto „Ein Tag im Leben der Prärieindianerkinder“ im Equidrom gezeigt, in dem auch Puten und reitende Ziegen zu sehen waren.

Ritterturnier in Doberlug-Kirchhain (2006)

2006 war ein sehr intensives Jahr. Neben dem Training und den Umbauten für das neue Pferdetheaterprogramm zum 30jährigen Bestehen, gab es außergewöhnliche Projekte, die natürlich auch entsprechender Vorbereitung bedurften. So zeigten z.B. die Kunstreiter der Truppe bei Ritterspielen in Doberlug-Kirchhain ihr Können mit Lanze und Streitaxt. Zu den Musiktagen nach Herrenberg bei Stuttgart reisten wir mit dem Großaufgebot von 6 Pferden und 15 Akteuren und zum Abschluss des Jahres zeigten wir die Weihnachtsshow „Der Weihnachtsmann zu Gast im Indianerland“ in einer großen Reithalle.

Kosacken (2007)

Zum Saisonauftakt kamen im Frühjahr 2007 das noch einmal erweiterte Kinderprogramm sowie das Galaprogramm „30 Jahre OMPAH“ im Equidrom zur Aufführung. In Gommern, Senftenberg und Doberlug-Kirchhain waren die OMPAH’s als Ritter unterwegs. An der 3.Buffalo Stampede in Krügersdorf waren 10 Pferde, 23 Akteure und viele Helfer beteiligt. Im Juni traten Mitglieder der OMPAH’s erstmals als Kosakenreiter auf.

Bisonpark Krügersdorf (2008)

Mit dem Pferdetheaterprogramm im Frühjahr 2008, welches thematisch an die Geschichte vom kleinen „Zweifuß“ angelehnt war, wurde im Equidrom erstmals eine Geschichte gespielt. Bei der 4.Buffalo Stampede wurde im Showprogramm das „Pferdestehlen“ gezeigt und natürlich das Treiben der Bisons. Der „Kopflose Reiter“ war Bestandteil einer mystischen Show im Spreewald. In Mansfeld kämpften wir erfolgreich als Ritter mit der Lanze.

Dr. Bernd Otto mit Schnuffi (2009)

2009 zog das Schwein „Schnuffi“ bei uns ein und wurde im Pferdetheaterprogramm eingesetzt. Das Grundlagentraining für ein anderes Genre der Kunstreiterei, das sog. „Roman Riding“, begann. Mitglieder der Truppe trainierten unter fachkundiger Anleitung akrobatische Übungen am Boden sowie das Stehendreiten auf zwei Pferden. Zu Halloween gab es die erste mystische Show mit Geistern, Vampiren und anderen gruseligen Gestalten im Equidrom.

Pücklers Utopia (2010)

Im Frühjahr 2010 gab es eine neue Staffel des Pferdetheaters, bei der durch die fachkundige Anleitung der Regieassistentin A. Nugis, die schauspielerische Qualität des Programms erhöht wurde. Im Juni führten wir unsere erste eigene Rittershow auf, bei der ein langjähriges Mitglied des Vereins um die Hand seiner zukünftigen Frau anhielt. Zu Halloween wurde das zweite Pferdetheaterprogramm des Jahres unter dem Thema Mystik aufgefürt. „Moose Foot Son“ zog in „Pücklers Utopia“, welches am Staatstheater Cottbus uraufgeführt wurde, ein Bett auf die Bühne.

Dr. Bernd Otto und Manuel Semisch bei der Vorbereitung zum Sonnentanz (2011)

2011 feierten wir mit Freunden und Förderern das 35. Jahr des Bestehens. Mit dem Jübiläumsprogramm des Pferdetheaters gelang ein vorläufiger Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Die Story um den jungen Krieger „Lächelnder Fuchs“ erreichte mit der Darstellung eines Sonnentanzes einen finalen Schlusspunkt. Das Ritterturnier in Bad Belzig bestritten wir mit eigenen Knappen und einer überarbeiteten Story mit Schwert- und Stockkampfszenen. Im Oktober reisten wir nach Prüm in die Eifel und beendeten die Saison mit einer neuen mystischen Show zu Halloween.

"Mexikaner" vor einem fahrbaren Saloon (2012)

Zum Saisonauftakt 2012 beim Osterspektakulum auf der Zitadelle in Spandau gab es „Feuer und Eis“ – bei heftigem Schneetreiben zeigten zwei Ompahs ihre Feuershow. Das Pferdetheaterprogramm im Frühjahr war geprägt von vielen Neuheiten – neben Indianern sah man u.a. waghalsige Csikos, einen Bändertanz mit Pferden, ein Pferd als Gast eines fahrbaren Saloons, tanzende und singende Kosaken und einen Gastmusiker mit dem Akkordeon. Weitere zwei Male waren wir mit dem Ritterturnier unterwegs und beendeten die Saison mit einem neuen Halloweenprogramm.

Ritterturnier in Angelbachtal

Bei Minusgraden und im Schnee mussten wir 2013 das Training für das Ritterturnier zu Ostern auf der Burg Beeskow absolvieren. Das Pferdetheaterprogramm im Frühjahr stand wieder unter dem Thema Indianer. Höhepunkt der Open-Air-Saison war das Ritterturnier in Angelbachtal (Baden-Würtemberg). Für das Halloweenprogramm wurde eine mystische Figur auf Stelzen, der Waresel, erschaffen.

Pferdetheater: Der Herold vor dem Fürstenpaar (2014)

Im Frühjahrsprogramm des Pferdetheaters 2014 wurde mit allerlei Gaukelei und einem Ritterturnier Mittelalterliches geboten. In der Open-Air-Saison waren wir sowohl als Indianer als auch mit dem Ritterturnier unterwegs. Zur Hochzeit unseres langjährigen Mitglieds Sebastian reisten wir mit zwei Pferden nach Iffezheim und waren dort als Indianer, als Ritter  und mit der Feuershow vertreten. Im Halloweenprogramm gab es mit der Kombination Tauben und Pferd und einer Schwarzlichtshow mit Pferd neue Höhepunkte. Zum Abschluss der Saison zeigten wir auf einer Betriebsweihnachtsfeier in den Cottbusser Messehallen verschiedene Darbietungen mit zwei Pferden, die mit dem Fahrstuhl an ihren Auftrittsort gefahren wurden.

Pippi Langstrumpf auf Moosi im Staatstheater Cottbus (2015)

2015 starteten wir mit einem Ritterturnier in die Saison. Im Frühjahrsprogramm des Pferdetheaters hatte Dolly, ein schwarzbuntes Rind, welches bei uns mit der Flasche aufgezogen wurde, Premiere. Im Halloweenprogramm wurde Dolly sogar schon  reitend vorgeführt. In Kitas und auf Kinderfesten konnten wir die großen und kleinen Zuschauer wieder mit unserem Indianerprogramm begeistern. Im Weihnachtsprogramm des Staatstheaters Cottbus stellte Moosi sein Bühnentalent unter Beweis- als „Kleiner Onkel“ war er Partner von Pippi Langstrumpf im gleichnamigen Stück.

Pferdetheater: Gruppenfoto

2016 stand ganz im Zeichen unseres 40jährigen Jubiläums. Zu diesem Anlass zeigten wir im Frühjahr ein spezielles Pferdetheaterprogramm, welches die Geschichte der Kunstreiter darstellte und die Vielfältigkeit und das Können der Vereinsmitglieder unter Beweis stellte. Höhepunkte der Open-Air-Saison waren die Landwirtschaftsaustellung in Reinstedt und die Abendshow bei den Westfälischen Meisterschaften in Greven, wo die jungen Trickreiter in einer Showarena vor einem großen Publikum ihr Können zeigten. In Reinstedt waren wir sowohl mit einer indianischen Trickreiterei als auch mit einem Ritterturnier in Aktion. Die Vielseitigkeit der Truppe konnte auch beim Festival der sorbischen Bräuche in Jänschwalde gezeigt werden. Nach einer neuen Halloweenshow im Oktober war Moosi im Dezember noch einmal Partner von Pippi Langstrumpf im gleichnamigen Stück des Staatstheaters Cottbus.